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#BREXIT

Topaktuelles Wissen f√ľr den Warenverkehr zwischen Schweiz und Grossbritannien

Die Beziehungen Schweiz‚ÄďVereinigtes K√∂nigreich (UK) basieren zum heutigen Zeitpunkt massgeblich auf den bilateralen Abkommen mit der Europ√§ischen Union (EU), die nach dem EU-Austritt (allenfalls nach Ablauf einer √úbergangsphase) nicht mehr auf das UK anwendbar sein werden. Sollte das UK ungeordnet aus der EU austreten ("No-Deal" oder "Hard Brexit"), wird das bilaterale Handelsabkommen Schweiz-UK ab dem Austrittsdatum
vorl√§ufig angewendet. Wir haben Ihnen die wichtigsten Handlungspunkte in unserem Merkblatt aufgef√ľhrt. Das Merkblatt kann kostenfrei in unserem Shop bezogen werden.


Zudem weisen wir Sie auf das erg√§nzende Zirkular der Zollverwaltung bez√ľglich der vorl√§ufigen Anwendung des Handelsabkommens zwischen der Schweiz und Grossbritanien. Dieses w√§re nur relevant bei einem Hard- oder Soft-Brexit. Sollten sich die EU und das UK unerwarterterweise innert Frist auf ein Austrittsabkommen einigen, w√ľrde das Freihandelsabkommen (FHA) Schweiz-EU sowie das Agrarabkommen Schweiz-EU w√§hrend einer √úbergangsphase bis mindestens zum 31.12.2020 weiterhinauch im Verh√§ltnis Schweiz-UK angewendet.

Update vom 20.3.19

Im Gesch√§ftsverkehr mit Grossbritanninen und Nordirland sind bei einem ungeordneten Austritt in der Zollanmeldung zus√§tzliche Sicherheitsdaten anzumelden, da das Abkommen √ľber Zolllerleichterungen und Zollsicherheit (ZESA) auf den bilateralen Abkommen mit der EU basiert. Im Fall eines Austrittsabkommens w√ľrde das ZESA-Schweiz-EU bis mindestens 31.12.2020 angewendet.

Update Stand 25.3.19

Ein zweites Referendum, bei dem die B√ľrger √ľber den endg√ľltigen Brexit-Deal abstimmen d√ľrfen? Eine Online-Petition f√ľr den Verbleib Grossbritanniens in der EU entwickelt sich zum Renner und steuert auf f√ľnf Millionen Unterzeichner zu. Das Parlament muss den Inhalt jeder Petition mit mehr als 100'000 Unterzeichnern f√ľr eine Debatte ber√ľcksichtigen.

Update vom 25.3.19

Nicht nur England verliert. Kosten des Brexit auf L√§nder-Ebene: Eine interessante Studie der Bertelsmann-Stifung zu den √∂konomischen Folgen f√ľr die einzelnen Staaten im Falle eines Hard-Brexit finden Sie hier.

Update vom 26.3.19

Empfehlung: Flow-Chart der NZZ zur Bedeutung der indicative votes.

Update vom 1.4.19

Die Regierung f√ľhlt sich an das Referendum von 2016 gebunden und lehnt daher eine R√ľcknahme der Austrittserkl√§rung ab (vgl. Eintrag vom 25.3.19. Das neue Referendum sei von mehreren Milionen Briten unterzeichnet worden). Unser Brexit-Merbklatt ist somit nach wie vor Up-to-date und entspricht einem immer realistischeren Szenario. Lediglich ein Aufschub ist noch realistisch.

Latest Update April 19:
Brexit-Thematik bis Oktober aufgeschoben.

Latest Update 20.10.19:
Es ist immer noch offen, wie ein Soft-Brexit aussehen k√∂nnte. Das Abkommen, das mit der EU verhandelt wurde, k√∂nnte ungef√§hr so aussehen. Dabei ist unser Merkblatt f√ľr den Warenverkehr nach wie vor g√ľltig.

  • Bis Ende 2020 w√ľrde eine √úbergangsperiode gelten: Das Vereinigte K√∂nigreich bleibt Teil des EU-Markts, ist eine Art EU-Passivmitglied, √§hnlich wie die EWR-Staaten Norwegen, Island oder Liechtenstein.
  • Diese √úbergangsperiode kann um bis zu zwei Jahre verl√§ngert werden, also bis Ende 2022, falls beide Seiten dies w√ľnschen.
  • W√§hrend der √úbergangsperiode soll ein umfassendes Freihandels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigte K√∂nigreich ausgehandelt werden.
  • Der Backstop sieht vor, dass Nordirland zwar zum Zollgebiet des Vereinigten K√∂nigreichs geh√∂rt, aber gleichzeitig eine Zollpartnerschaft mit der EU eingeht. Nordirland m√ľsste zudem EU-Regeln √ľber Warenstandards und die Mehrwertsteuer √ľbernehmen.

 



 

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