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#Warenursprung  #Besonderheiten

Neuerungen, Updates und Infos zum Thema Warenursprung


Neue Ursprungsregeln - Handlungsbedarf für Schweizer Exporteure


Das regionale Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenursprungsregeln (PEM-Übereinkommen) ist die wohl meistgenutzte Freihandelszone von Schweizer Exporteuren. Es kommt zur Anwendung bei Warenexporten in die EU, EFTA, Türkei und zahlreiche Mittelmeeranreinerstaaten. Ab September 2021 können Schweizer Unternehmen (vorbehaltlich des Referendums) wahlweise von vereinfachten Ursprungskriterien in der sogenannten "PEM-Zone" profitieren.



Fakt: Die neuen Ursprungsregeln ermöglichten Schweizer Exporteuren ganz neue Möglichkeiten, aber auch Auflagen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen folgende Analyse:

  • Welches der beiden Systeme ist für Ihre spezifische Ausgangslage zielführend?
  • Was sind die Vor- und Nachteile der Umstellung auf das wählbare neue System?
  • Welche Anforderungen ergeben sich an die Ursprungskalkulation?
  • Welche Anforderungen sind bezüglich Ursprungsnachweisen nötig?
  • Worauf muss ich bei ganz besonders achten?
  • Welche Potentiale ergeben sich für weitere Absatzmärkte?
  • Welche Voraussetzungen müssen Ermächtigte Ausführer erfüllen?
  • Welche Chancen ergeben sich für kleinere Unternehmen und Zulieferanten?
  • Ab wann erfolgt die Umstellung?

Buchen Sie hier direkt Ihre Beratungsstunde zum neuen PEM-Übereinkommen. Dank spezifischen Zugriff auf unseren dafür eingerichteten Beratungskalender können Sie Ihr gewünschtes Zeitfenster direkt anwählen.
Unser Beratungsteam freut sich darauf, Sie mit der notwendigen Expertise zu unterstützen.

 

GCC: Neuerungen aus Dubai (02/21)

Im Februar 2020 hat die Zollbehörde von Dubai eine Anleitung zu bestimmten Änderungen der Anforderungen an die Importdokumentation für Unternehmen, die in Dubai Geschäfte machen, herausgegeben. Gemäß der Ankündigung können Importeure den Warenursprung in der Rechnung deklarieren und müssen kein separates Ursprungszeugnis (COO) mehr vorlegen, es sei denn, der Ursprungsnachweis ist erforderlich, um eine präferenzielle Zollbehandlung im Rahmen eines Freihandelsabkommens (FTA) zu erhalten.

Vor dieser Ankündigung mussten Importeure für jede Warensendung, die nach Dubai eingeführt wurde, ein COO vorlegen. Im Einklang mit seiner Politik zur Erleichterung des Handels wird der Zoll von Dubai den in den Rechnungen angegebenen Ursprung bestimmter Waren als ausreichenden Ursprungsnachweis akzeptieren. Zusätzlich können Importeure bei der Eingabe von Informationen über das Vorhandensein der erforderlichen Dokumente in der Maske für die Einreichung der Deklaration auf "in der Rechnung deklariert" anstelle von "COO" klicken.

Ungeachtet dessen gibt es bestimmte Ausnahmen von dieser Vereinfachung in Fällen, in denen ein Importeur eine Zollbefreiung gemäß den Bestimmungen eines anwendbaren FTAs beantragen möchte. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind als Mitgliedsstaat des Golf-Kooperationsrates (GCC) Vertragspartner verschiedener FTAs, wie z.B. der GCC-Zollunion, der Greater Arab Free Trade Area (GAFTA), der European Free Trade Association (EFTA, somit auch der Schweiz) und des GCC-Singapur Abkommen. Um in den Genuss der Zollbefreiungen für importierte Waren zu kommen, die ihren Ursprung jeweils in den Mitgliedsstaaten dieser FTAs haben, muss der Importeur daher weiterhin für jede Sendung potenziell qualifizierter importierter Waren eine separate COO einreichen.

Die vereinfachten Dokumentationsanforderungen, wie sie in der Ankündigung der Dubai Customs vorgesehen sind, tragen wohl ausschliesslich dazu bei, den Verwaltungsaufwand und -kosten von in der GCC-Zone ansässigen Unternehmen im Bereich Ausstellung, Beglaubigung und Aufbewahrung zu reduzieren.

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